Gleichstellung

Der SFB 1118 hat sich zum Ziel gesetzt, die Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie die Vereinbarkeit von Familie und Karriere zu fördern.

Die Maßnahmen sollen dazu beitragen 

  • Junge Wissenschaftlerinnen zu Projektleiterinnen zu fördern.  Auf einem erfolgreichen Weg sind hier Dr. Johanna Zemva und Dr. Dagmar Schumacher, die beide eigene Teilprojekte im SFB 1118 beantragen.
  • Im SFB 1118 forschende Nachwuchswissenschaftlerinnen für eine wissenschaftliche Karriere zu qualifizieren. Dies geschieht über verschiedene Angebote des Chancengleichheitsbüros sowie gemeinsame Veranstaltungen/ Workshops mit anderen Forschungsverbünden.
  • Die Arbeit im SFB 1118 familienfreundlich zu gestalten und so eine Weiterführung der wissenschaftlichen Karriere zu ermöglichen. So wurden zum Beispiel junge Eltern durch die unterstützende Beschäftigung einer TA von Routineaufgaben entlastet.
  • Auch Klinikerinnen zu einer Karriere in der Wissenschaft zu ermutigen. Es besteht die Möglichkeit von den klinischen Aufgaben und Verpflichtungen befreit zu werden, um sich vollständig auf ein Forschungsprojekt fokussieren und dieses erfolgreich bearbeiten zu können. Die Rotationsstellen (GEROK Stellen) werden in der Regel für bis zu 2 Jahre bewilligt. Diese Stellen werden im SFB 1118 bevorzugt an Frauen vergeben.

 

 

Frauenanteil
EinrichtungStudierende
WS 2011/2012
Promotionen
2011
Wissenschaftliches
Personal 2011
Universität Heidelberg gesamt56,5%51,6%35,6%
Medizinische Fakultät Heidelberg53%60,6%43,8%
Medizinische Fakultät Mannheim54,7% 60,7%43.1% 


Abb.10: Übersicht über den Anteil an weiblichen Studierenden und Ärztinnen/Wissenschaftlerinnen  in der Universität Heidelberg; Stand 2011

 

 

Die Mitglieder des Sonderforschungsbereiches werden regelmäßig über Angebote des Gleichsstellungsbüros der Universität Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Heidelberg informiert.

Darüber hinaus wurde mit weiteren Forschungsverbünden Newsletter „FOCUS ON FAIRNESS“ zur Chancengleichheit für Verbundprojekte initiiert.

Newsletter FOCUS ON FAIRNESS:

http://125427.seu2.cleverreach.com/m/10296784/1021664-bdd892510f309f2afb45e95e80c6177c
http://125427.seu2.cleverreach.com/m/10417279/

 

 

berufundfamilie gGmbH – einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung

Die Ruperto Carola ist erneut als familienfreundliche Universität im Audit der berufundfamilie gGmbH – einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung – bestätigt worden. Verliehen wird das Zertifikat an Hochschulen, die ihre Personalpolitik und die Gestaltung des Arbeitsumfeldes für Beschäftigte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende darauf ausrichten, dass die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium in größtmöglicher Weise gewährleistet werden kann. Im Rahmen der aktuellen Bewertungsrunde wurden die Angebote zur Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie erneut begutachtet und weiterführende Ziele für familiengerechte Studienbedingungen sowie eine familienbewusste Personalpolitik definiert. 

www.uni-heidelberg.de/universitaet/familiengerechte-universitaet/ 

www.uni-heidelberg.de/presse/meldungen/2017/m20170621_universitaet-heidelberg-erneut-als-familienfreundliche-hochschule-bestaetigt.html 

 

 

Zur Förderung eines vorurteilsfreien und wertschätzenden Arbeitsumfelds hat die Universität Heidelberg die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Ziel dieser Initiative ist es, die Einbeziehung von Vielfalt – der sogenannten Diversity – in der Unternehmenskultur in Deutschland voranzubringen.

Mit dem Beitritt verpflichtet sich die Ruperto Carola, Bedingungen zu schaffen, die frei von Vorurteilen und Ausgrenzung sind, und eine Organisationskultur zu pflegen, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung jedes Einzelnen geprägt ist, wie es in der Charta heißt.

www.uni-heidelberg.de/diversity/index.html 

www.uni-heidelberg.de/presse/meldungen/2015/m20150715_ein-arbeitsumfeld-ohne-vorurteile.html  

 

 

Für ihr Engagement und ihre Initiativen in den Bereichen Gleichstellung und Diversity erhält die Universität Heidelberg das TOTAL E-QUALITY-Prädikat. Der gleichnamige Verein, der 1996 unter anderem mit Unterstützung mehrerer Bundesministerien gegründet wurde, vergibt alljährlich diese Auszeichnung. Gewürdigt wird damit ein erfolgreiches und nachhaltiges Engagement für Chancengleichheit und Vielfalt im Beruf.

www.uni-heidelberg.de/diversity/total_e_quality.html 

www.uni-heidelberg.de/presse/meldungen/2017/m20170728_auszeichnung-fuer-gleichstellung-und-diversity.html 

 

 

Anfang 2012 wurde ein Concierge-Service eingerichtet, der zugeschnitten ist auf den Alltag.

Beauftragte für Chancengleichheit des SFB 1118:

Prof. Dr. Martina Muckenthaler

Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Klinik für Kinderheilkunde III Onkologie, Hämatologie, Immunologie und Pneumologie
Otto-Meyerhof-Zentrum OMZ
Im Neuenheimer Feld 350 
69120 Heidelberg

E-Mail zu Prof. Muckenthaler